February 2008


Endlich war es uns gewehrt, das im Entstehen befindliche Haus unserer Freunde vom blauen Blog zu besichtigen. Da Markus leider unpässlich wurde, bekam ich am vergangenen Samstag bei bestem Besichtigungswetter einen Exklusivtermin bei den Häuslebauern.

Der Besuch wurde selbstverständlich durch zahlreiche Fotos und Kurzfilme dokumentiert, um dem zu Hause gebliebenen Mann in aller Ausführlichkeit die gewonnen Eindrücke des Bauherrenglücks vorzuführen.

Das Haus hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Zumindest erfüllt es alle Bedingungen, um gute Freunde der Bauherren zufriedenzustellen.

Das Wohnzimmer ist groß genug, um in einer anständigen Gruppe von Leuten playstation zu spielen, der Garten hat ebenso eine ideale Größe für Barbecueparties und für die Nacht sind genug Gästezimmer da, um nach durchzechter Nacht dort zu übernachten, so lange sie noch nicht mit den zukünftigen Kindern der Bauherren “aufgefüllt” werden (das Wort kommt nicht von mir, ehrlich), und: das Badezimmer wird über Heizkörper verfügen, auf denen man Handtücher aufhängen kann, damit sie mollig warm werden.

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Zugegeben : noch ist es ein wenig chaotisch.

Endlich haben Sören und Jessi es geschafft, nach Aachen zu kommen. Zu diesem Anlass wurde das komplette kulinarische Wochenendprogramm durchgezogen. Ein Höhepunkt war natürlich der Besuch des Lindt-Werkverkaufs, der für die beiden kostspieliger wurde als zuvor gedacht. Bei soviel Schokolade kann man eben nur schlecht nein sagen, vor allem wenn man als Ausrede das bevorstehende Osterfest und das Beschenken der Verwandten und Freude als Alibi vorschieben kann.

Da Aachener Restaurants teilweise bis auf Wochen im voraus ausreserviert sind - zumindest die beliebten, so wie unsere Lieblings-Tapas-Bar, haben wir uns rechtzeitig auf dieses Wochenende vorbereitet und mehr als eine Woche im Voraus Tische in zwei der begeehrtesten Restaurants vorbestellt. Samstags im Finders etwas zu bekommen scheint irgendwie hoffnungslos zu sein, aber uns blieb ja noch der Freitag.

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Hier sieht man Sören und Jessi im Barbecuerestaurant Finders beim Fleischspießewenden am praktischen Tischgrill ( - wäre auch etwas für den Hausgebrauch) betrachten können. Ziemlich heiß wurde es da am Tisch und am Anfang brauchte es etwas Übung den Fleisch-Gemüse-Spieß fachmännisch anzurichten. Nach einer Weile hatten es alle geschafft, einen fertigen Spieß über die Lavasteine zu hängen. Da ich es aber als einzige schaffte, Champignons so aufzuspießen, ohne dass sie zerbrachen, war ich wohl unschlagbare Champignonette.

Am nächsten Abend wurde es edler. Wir gingen ins RED. Edel, minimalistisch und rot die Innengstaltung dazu psychodelische Bespiegelung der einander gegenüberliegenden Seiten - fast wie inner Disse. Das Essen war superb und natürliche eine ganz andere Liga als beim Selbstgrillen. Dazu eine feine Weinauswahl und auch die Antialkoholika waren was anderes als anderswo. Angenehm war auch die Bedienung, die aufmerksam, aber nie lästig war. Ich freue mich schon auf die neue Karte (die wechselt nämlich alle paar Wochen), die es vermutlich Anfang März geben wird, um erneut so ausgesucht zu speisen bzw. lecker zu essen.

Aber auch schon vormittags wurde ausgiebig geschlemmt: am Samstag mitten in der Stadt im ältesten Cafe Aachens, dem Van den Daele, und am Sonntag im Cafe Liege in Stolberg, einem verschlafenen Städtchen bei Aachen, dass aber über ein herrliches Frühstückscafe verfügt. Man bekommt dort alles, was des Frühstückers Herz begehrt, inklusive Pfannkuchen und Latte Macchiato.

Was für ein leckeres Wochenende. Hmmm.