Eine Reise nach Berlin kann wie ein Ausflug in die Welt des Science-Fiction Films werden, wenn man weiß, wo man suchen muss. Aber im Grunde genommen, musste ich nur an die Orte in Berlin und Potsdam fahren, die ich meinte während des Filmes bereits erkannt zu haben. Hier am Schloß Sanssouci wurde eine der ersten Außenszenen von AeonFlux gedreht. Hier promenierten die Ahnungslosen Klone ihrer Selbst mit Sonnenschirmchen oder Gehstock die Treppe herunter.

Bei meinem ersten Besuch in Berlin im August konnte ich es mir nicht verkeifen beim Bauhaus-Archiv vorbeizuschauen. Das war der Schauplatz für die tragische Szene, bei der Aeon sieht, wie ihre tote Schwester Una in einer Bahre aus dem Haus getragen wird.

Am Haus der Kulturen der Welt bin ich zwar schon vorbeigegangen, aber bislang kein treffendes Foto des Daches machen können, auf dem Aeon nächtens herumgekraxelt ist.
Ich habe es schon wieder getan. Und das zum dritten Mal in dieser Woche. Letzten Montag war ich zum ersten Mal im Bio-Supermarkt zum “richtig” einkaufen, nicht nur für Müsliriegel und so, sondern mit allem drum und dran, was zum Zubereiten und Kochen einer vollwertigen Mahlzeit benötigt wird. Da ich momentan meinen Mann nicht bekochen und auf mich nicht nach seinen Essgewohnheiten richten muss, ist der Zeitpunkt für dieses Experiment günstig.
Ich wollte schon immer wissen, ob bio wirklich besser ist, und vor allem, ob es schmeckt. Nach einer Woche bio muss ich zugeben, dass ich nicht mehr zum Aldi gehen mag. Und Leberwurst mag ich auch nicht mehr, weil ich jetzt weiß, dass Schweinekopf darin enthalten ist. Das steht zumindest auf dem Leberwurstglas, das ich von alnatura gekauft habe. Bei den Biomarken werden sämtliche Inhaltsstoffe auf der Verpackung aufgeführt. Da will ich gar nicht wissen, was in der Leberwurst vom Aldi alles drin ist.
In Bio-Supermärkten geht es erstaunlicherweise ganz ähnlich zu, wie in gewöhnlichen Supermärkten: es gibt Sonderangebote und Waren, die dafür etwas teurer sind, aber beides schmeckt gut. Und für die Pfandflaschen gibt es einen Pfandflaschen-Automaten. Tüten gibt es an der Kasse, falls man seinen Einkaufsbeutel zu Hause vergessen hat, nur dass sie im Bio-Markt aus Papier sind. Die Einkaufsathmosphäre ist jedenfalls viel angenehmer als in herkömmlichen Supermärkten, weil das Licht nicht so grell ist, da bleibt man auch noch beim Einkaufen attraktiv.
Und das beste: man muss nicht ewig im Portemonnai nach einer 1-Euro-Münze suchen, weil die Einkaufswagen (noch) ohne funktionieren.
Hier sieht man meinen Einkauf vom Montag:
