Nach einem sehr leckeren Essen beim Kurfürsten, dass wir uns zu acht nach unserem Tanzkurs am Sonntag gegönnt hatten, entdeckte ich auf dem Rückweg nach Hause einen neuen Paketaufkleber. Er klebte ab einer Regenrinne in der Leibnizstraße und war nicht zu übersehen, da grell-grün. Aber kenn’ ich diesen Frauenkopf nicht von irgendwo her ? - Stimmt da gab es doch schon einmal einen Paketaufkleber, der sich auf einem Zigarettenautomaten befand. Der Zigarettenautomat ist übrigens vor einigen Wochen abgehängt worden und mit ihm die kleine Sammlung an Paketaufkleber-Graffitis verschunden.
July 2006
Mon 31 Jul 2006
Mon 31 Jul 2006
So geht der Salsa-Schritt, den all brav mitzählen mussten, die nicht ganz viel Tanzerfahrung hatten, um nicht aus dem Salsa-Rhythmus zu kommen. Und immer schön mit den Hüften gewackelt, und vorwärts und rückwärts, bis es in der Wade weh tut.
Letztes Wochenende war es soweit: Jessi konnte ihren Geburtstagsgutschein bei einem Tanzkurs mit uns im HdJ einlösen. Hat allen viel Spaß gemacht, auch wenn es mit den Schrittfolgen nicht auf Anhieb und auch später nicht mehr ganz geklappt hat - da haben wir eben unsere eigenen Schrittfolgen getanzt, auch nicht schlimm. Dieses Vergnügen konnte uns selbst der rüpelhafte Tanzlehrer mit Macho-Allüren nicht verderben. Die Rueda könnte möglicherweise zu unserer neuen Lieblings-Offline-Action werden.
Mon 31 Jul 2006
Als ich heute abend ganz ohne böse Vorahnung eine Tüte CrispiBitsmini-Schokoriegel öffnete, die ich noch wenige Tage zuvor beim Aldi am Mainzer Hauptbahnhof gekauft hatte, wusste ich nicht wie mir geschah, als plötzlich ein Löwe aus der Packung fiel - ein echtes “Lion”. Bedauerlicherweise waren keine weiteren Zeugen am Geschehen zugegen, aber ich schöre hoch und heilig, dass dieses Foto kein Schwindel ist …
Es ließen sich nun darüber spekulieren, wie das Lion in die CrispiBitsmini-Tüte gekommen ist…
Sun 23 Jul 2006
Wo ich schon bei Feuerwerk und Aahs und Oohs bin, passt das Ereignis dieses Wochenendes ganz gut.
Das erste Mal seit meiner Zeit im Jugendchor (die Zeit mit Bier und Nacktbaden und so ) war ich an einem Lagerfeuer. Anlass war der 30ste Geburtstag eines Kumpels von Markus aus CS-Zeiten - wir werden alle mal 30, aber ich glaube, das wird die Seite der 30jährigen.
Das Gegenelement von Feuer ist bekanntermaßen Wasser und davon hatten wir auf der Hinfahrt mehr als genug. Die erste Stunde der Hinfahrt sind wir eher geschwommen denn gefahren und es kamen uns Wassermassen entgegen, die uns die Sicht nahmen und einer Flut wie in “Der Sturm” gleichkamen.
Heil am Partyplatz angekommen wurden wir von Gastgeber Ralf mit Wodka-Wackelpudding empfangen, von dem Tanja den ganzen Abend über nicht genug kriegen konnte. Es folgte ein schöner Abend mit Wasserpistolen-Battles, lateinamerikanischen Klängen und beinah-brasilianisch schmeckenden Steacks. Und einem Lagerfeuer natürlich. Danke Ralf !

oben: Geschenkübergabe und Waffenstillstand
unten: Pfadfinder-Feeling am Lagerfeuer

Mon 10 Jul 2006
Meiner liebsten Arbeitskollegin Anne haben Markus und ich es zu verdanken, dass wir einen romantischen Samstagabend im Rheingau verbringen konnten. Ganz überraschend überließ sie uns zwei Ehrenkarten für das Sommerfest auf Schloss Johannisberg bei Geisenheim. In drei Innenhöfen des Schlosses spielten nacheinander verschiedene Interpreten. Reservierte Sitzplätze gab es für das Hauptkonzert “Three Ladies of Soul”, das uns allerdings nur wenig begeisterte. Markus gab zu, dass ihm bei “dieser Art von Blues die Füße einschlafen”. Aber: unser Imbiss, der aus jeweils einer halben Ente mit Cocktailklößen und einem Sektchen (dekadent!) bestand und die nachfolgenden beiden Musikgruppen “Vitello Tonato & The Roaring Zucchinis” sowie “Tony Bulluck Quartett” entschädigten uns dafür, zwei Stunden auf Plätzen mit schlechter Sicht zur Bühne gesessen zu haben. Höhepunkt des Abends und Grund genug für zwei Früh-zu-Bett-Geher wie uns beide bis elf Uhr abends auszuharren, war das Feuerwerk, dass direkt über unseren Köpfen auf dem Schlossberg abgefeuert wurde. Abschließend gelangten wir zurück zu unserem Parkplatz am Fuße des Berges genauso wie wir auf den Berg hinaufgekommen sind, nämlich mit dem exklusiven Shuttleservice mit persönlichem Chauffeur (noch dekadenter). Ob wir diesen VIP-Service überhaupt nutzen durften, weiß der Himmel… man muss nur dreist auf den Fahrer zugehen und so tun als wär’ man wer oder es einfach nicht besser wissen.
unten: Das Tony Bulluck Quartett im Spätlesereiterhof, Schloss Johannisberg

Sat 1 Jul 2006
oder : Der WM-Fernseher
Als gestern mittag zwei Stunden vor Anstoss unser lieber Freund P. bei uns anrief und mich fragte, was für ein Auto wir führen, hätte es mir sofort dämmern müssen. Aber Gewissheit über P.’s waghalsiges Vorhaben hatte ich erst nach dem dritten Satz unseres Telefongesprächs: “Wir stehen hier am Media-Markt und kriegen den Fernseher nicht in Auto.”
Der Fernseher passt nicht ins Auto… nicht in den Corsa, aber zum Glück in den Meriva. Markus und ich sind sehr hilfsbereite Menschen. Und das lag auch gar nicht daran, dass wir selbst knapp zwei Stunden später bei P. und Frau Public-Viewing-Feeling im Wohnzimmer mit anschließendem Grillgelage auskosten wollten.
Die Männer und der Mann vom Media-Markt haben es schon fast geschafft. Nur noch ein paar Zentimeter trennten uns vom Fußballglück.

Fast wäre selbst unser Kofferraum zu klein für diesen Fernseher gewesen. Doch spätestens als der Fernseher im Wohnzimmer aufgestellt und angeschlossen war, wich die Schadenfreude purem Neid. ![]()






