April 2006


Oder : Ein Präsenzseminar der Fernuni Hagen als Selbstversuch.

Aus einer Reihe unterschiedlicher Seminarangebote in diesem Semester hatte ich mich für ein Seminar entschieden, dass erwartungsgemäß sehr praxisorientiert war und von der Mitarbeit der Seminateilnehmer lebte. Als jahrelang geisteswissenschafts-erprobte Studentin habe ich mir von vielen Komillitonen anhören müssen, wie wenig wirklichkeitsorientiert das Seminarangebot in vielen Studienfächersn an vielen Unis sei. Um so verwunderter war ich darüber, dass nur so wenig Teilnehmer den Weg zu diesem Seminar fanden, - es waren nämlich ganze 9. Schade eigentlich, denn die geringe Teilnehmerzahl hatte nicht nur Vorteile sondern auch einen Nachteil. Beim Networken macht’s nämlich auch die Quantität. Als nachteilig erwies sich zudem die starke Heterogenität der Gruppe. Obwohl einige Teilnehmer aus derselben Stadt oder Region kamen, war dies meist das einzige Merkmal, das sie miteinander verband. Denn auch wenn alle Kulturmanagement studieren, haben sie einen unterschiedlichen Wunschwerdegang vor Augen. Symptomatisch für unsere heutige Anfang-30-Generation: alle möchten einen Traumjob und keiner fühlt sich “fertig ausgebildet”.

Da es mir ein Anliegen war, nicht mit leeren Händen aus diesem Seminar zu gehen, suchte ich mir ein Projekt im Rahmen dessen aus, das es mir wert ist durchzuziehen: eine Gruppe von Studierenden, die im letzten Jahr dieses Seminar besuchte, erstellte das Konzept zu einer Networking-Platform für Studenten im Kulturmanagement an der Fernuni. Nur leider wurde das Konzept nicht der Studierendenschaft vorgestellt. Gemeinsam mit einer weiteren Teilnehmerin, Wiebke D., will ich mein bestes versuchen, eine Platform ins Leben zu rufen. Wir werden sehen …
100_0248o

Hat zwar nix mit Networking zu tun, gab’s aber auch in Köln zu sehen : Cologne People von HA Schult. Ein bisschen verkitscht, der Gute.
100_0222

Das gehörte auch nicht wirklich zum Seminar dazu, war aber auch ganz nett. Ein Kölsch in Ehren… zusammen mit Karin, Wiebke, Henrik, Mischa, Henrike und Benita, der Network-Spezialistin.

100_0242

Der Networking-Brunch im Restaurant Limone an der Kölner Oper. Die Arbeitsgruppen erarbeiten ihre Network-Konzepte.

100_0106
Lichtspektakel am Zollhafen …
…und Lampenschau am Rathaus
100_0157

Das war Luminale im Hauruck-Verfahren und leider haben wir Highlights, wie die Theodor-Heuss-Brücke verpasst, denn das gab es nur am Samstag und am Sonntag zu sehen. Und wenn am Montag nicht ein Artikel in der Tageszeitung zu lesen gewesen wäre, dann hätten wir uns auch das noch entgehen lassen. Glücklicherweise haben wir den Weg an den Zollhafen und in Innenstadt gefunden und wurden mit einem tollen Farbenspiel belohnt. Unter solchen Eindrücken, erschienen selbst die gewöhnlichen Lichtreklamen und die Fassade unseres städtisches Freudenhaus Teil des Lichtspektakels zu sein.


100_0117

Das Tollste an Geburtstagen sind ja bekannterweise die Geschenke. Und: Schenken ist mehr denn Nehmen, was ein weises Sprichwort schon besagt. Ein anderes Sprichwort lautet: Schadenfreude ist die größte Freude. Was ich eigentlich damit sagen wollte: wir (Tanja, Pierre, Markus und ich) erwarteten mit großer Vor- und vielleicht auch Schadenfreude Jessis Geburtstag, um ihr unser phänomenales Geschenk zu überreichen. Und nun konnte ich auch noch fotografisch alle erkennbaren Stadien von Freude und Trauer in den Gesichtern der Beschenkten und ihres Angetrauten festhalten. Viel Spaß beim Salsatanzen, Jessi und Sören ! Aber was sag ich, wir sind doch eh alle dabei, dann kann es nur ein Spaß werden.


100_0074

100_0085

Markus im Ikea-Restaurant Das erste Foto mit der neuen Kamera im neuen Blog! Das habe ich natürlich von meinem Mann und Wohltäter Markus geschossen. Es zeigt ihn nach einer seiner liebsten Freizeitbeschäftigungen (die ich mit ihm teile) : Köttbullar essen im Ikea-Restaurant. Smaklig maltid!