Real World


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Das schöne Wetter ging am Sonntag weiter. Und wann gibt es schon schönes Wetter in der Eifel? Also auf nach Monschau, der Hauptstadt des Senfs und der Printen. Zugegebenermaßen ist das Komplettensemble an Fachwerkhäusern ganz schön anzusehen. Aber leider machen die zweitklassigen Cafes, die drittklassigen Restaurants und die Scharen an holländischen und asiatischen Besuchern den kleinen Ort zum Rüdesheim der Eifel.

Nichtsdestotrotz bot das Städtchen zahlreiche Motive zum Fotografieren, wie die folgenden Bilder beweisen:

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Endlich war es uns gewehrt, das im Entstehen befindliche Haus unserer Freunde vom blauen Blog zu besichtigen. Da Markus leider unpässlich wurde, bekam ich am vergangenen Samstag bei bestem Besichtigungswetter einen Exklusivtermin bei den Häuslebauern.

Der Besuch wurde selbstverständlich durch zahlreiche Fotos und Kurzfilme dokumentiert, um dem zu Hause gebliebenen Mann in aller Ausführlichkeit die gewonnen Eindrücke des Bauherrenglücks vorzuführen.

Das Haus hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Zumindest erfüllt es alle Bedingungen, um gute Freunde der Bauherren zufriedenzustellen.

Das Wohnzimmer ist groß genug, um in einer anständigen Gruppe von Leuten playstation zu spielen, der Garten hat ebenso eine ideale Größe für Barbecueparties und für die Nacht sind genug Gästezimmer da, um nach durchzechter Nacht dort zu übernachten, so lange sie noch nicht mit den zukünftigen Kindern der Bauherren “aufgefüllt” werden (das Wort kommt nicht von mir, ehrlich), und: das Badezimmer wird über Heizkörper verfügen, auf denen man Handtücher aufhängen kann, damit sie mollig warm werden.

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Zugegeben : noch ist es ein wenig chaotisch.

Das letzte Weihnachten - zwischen den Jahren - Silvester/Neujahr war nicht gerade stressfrei. Und deshalb gibt es jetzt auch nur eine Zusammenfassung und weil Weihnachten bei uns privat ist gibt es auch nur zwei Bilder vom Weihnachtsbaum, und zwar von vor Weihnachten und von nach Weihnachten.

Vorher:

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Nachher:

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Man beachte: der behängte Baum lässt seine Nadeln schon hängen. War eben auch für ihn eine anstrengende Zeit.

Ansichten vom Berliner Fernsehturm von unserem letzten Aufenthalt in Berlin im September

- rundherum fotografiert, aber der Osten Berlins bleibt interessanter

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Endlich mal wieder aufgerafft. In unserem Alter nicht immer selbstverständlich. Freunde angerufen und auf nach Heidelberg zum Schwimmbadclub.

Zur Enttäuschung der Männer war der Flipper vor dem Bistrobereich abgebaut worden. So blieb auch denen keine andere Möglichkeit als uns raus auf die Fläche der Freiluftdisco zu folgen. Schöne Location. Um Mitternacht noch nicht üppig besucht. Getränke für billig (Flatrate-Party sei dank werden die Preise für Alkoholika niedrig gehalten) und viele Sitzmöglichkeiten für den Konsum legaler Drogen und Logenplätzen mit Blick auf die Tanzfläche. Dass das Publikum durchschnittlich 5 Jahre jünger war als man selbst, naja, darüber kann man schon mal wegsehen.

Irritierend dagegen ist, zu hören, dass sich seit ca. 10 Jahren gar nichts in der Musikszene, was Discotaugliche Musik angeht, getan zu haben scheint. Mein Gatte liess sich sogar zu dem Ausruf hinreißen: Hey, nach 10 Jahren kann man den Scheiß echt nicht mehr hören!. Lieder, die zu unserer Abizeit schon Oldies waren, scheinen immer noch Garant für ein tanzwütiges Publikum zu sein.

Naja, und ich geb’s zu, es ist echt schön in Erinnerung zu schwelgen und bei Basket Case von Green Day mitzugröhlen, aber haben die Jungs nicht seitdem mindestens 3 weitere Alben rausgebracht ? Und pogo, hallo …? Wenn man’s nicht kann, soll man’s lieber lassen. Mache ich in meinem Alter eh nicht mehr, aber die Altpunks von damals hätten sich bei diesem Anblick in die Hose gep… vor Lachen.

Trotz allem, ich gebe die Suche nicht auf. Irgendwo in diesem Universum muss es doch noch Menschen Anfang der 30 geben, die gerne ausgehen und weder auf NDW, noch auf 80Jahre-Scheiß oder auf Radioweichspülermusik stehen, die nicht nur mit dem Fuss zum Takt wippen, sondern Musik genießen wollen. Ich bin zwar verheiratet, aber noch lange nicht tot!

Die Lampen im Wohnzimmer hängen schon und die Vorhänge im Schlafzimmer, und das Bett steht auch - nach viel Schweißarbeit und der ständigen Suche nach perfekten Lösungen in Einrichtungsfragen.

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Der Essbereich

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die Küchenzeile

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das Bad (geputzt)

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das fertige Bett und Markus bei der Arbeit

Nachdem Markus nun eine Anstellung in Aachen gefunden hat, folgte die Suche nach einer geeigneten Zweitwohnung. Wir hatten es uns beide etwas schwieriger vorgestellt, auch wenn Markus bei der ganzen Aktion immer der Pessimistischere von uns beiden war. Mit der Wohnungssituation in Aachen vehält es sich jedoch genau gegensätzlich zu ebensolcher im Rhein-Main-Gebiet. Wohnungen werden einem im wahrsten Sinne des Worten angepriesen, Zugeständnisse gemacht, alle Vermieter sind froh, eine nur halbwegs anständige Person für ihre Wohnungen zu finden. Bei so ziemlich jeder Wohnung, die Markus sich mit mir oder alleine angeschaut hat, war er nur einer von wenigen, wenn nicht sogar der einzige Interessent gewesen. Schließlich hatte er die Qual der Wahl und ich durfte miteintscheiden. Die Wahl fiel auf eine Wohnung in der Innenstadt in einem Aachener 3-Fensterhaus, Jahrhundertwende, frisch renoviert. Ich hatte keine Ahnung, dass es so schöne Altbauten in Aachen gibt. Eingerichtet wird natürlich mit IKEA. Da waren wir auch schon, und zwar in Holland. Denn der ist nur eine viertel Stunde von Aachen entfernt. Irgendwie schon witzig, dass man spontan einen Ausflug nach drüben machen kann und dazu nicht länger braucht als Mainz nach Wiesbaden.
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Markus baut das Bett auf …

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Der Flur.

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Das Wohnzimmer.

Früher war alle besser. Auch das Wetter. Vor allem konnte man sich früher darauf verlassen, dass es im Februar Winter war und dass es im Winter kalt war und schneite. Der Winter dauerte für gewöhnlich 3 Monate an. Auf dem folgenden Bild sieht man den Winter, wie es ihn früher gegeben hat  - aber in diesem Februar aufgenommen wurde:

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Auf dem nächsten Bild ist der Winter dem Frühling gewichen. - nur dass es gar nicht Frühling ist, sondern immer noch Februar und zwar noch am selben Tag, an dem es geschneit hat, nur ca. 4 Stunden später. Fazit : aufgrund der aktuellen klimatischen Veränderungen gehören Sonnenbrille und Regenschirm in jede gut sortierte Damenhandtasche.

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Wenn ich es schon nicht schaffe meiner Lieblings-Ex-Kollegin regelmäßig zu schreiben, möchte ich ihr doch auf diesem Weg meine Wertschätzung zeigen und diese Sätze in meinem Blog widmen: ich vermisse sie und es ist schade, dass sie bei unserem Mädelsabend letzen Mittwoch nicht dabei sein konnte. Merle hat in Gedenken an ihre Schwester einen Butterfische bestellt und ich habe mich bei der Wahl des Cocktails nicht für den Mai Tai entschieden, der hatte schon so viel Alkohol als Anne ihn beim letzen Mal bestellt hatte.
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Das ist Anne mit ihrem Mann. Glücklich. Und leider auf der anderen Seite des Ozeans.

Ich habe es schon wieder getan. Und das zum dritten Mal in dieser Woche. Letzten Montag war ich zum ersten Mal im Bio-Supermarkt zum “richtig” einkaufen, nicht nur für Müsliriegel und so, sondern mit allem drum und dran, was zum Zubereiten und Kochen einer vollwertigen Mahlzeit benötigt wird. Da ich momentan meinen Mann nicht bekochen und auf mich nicht nach seinen Essgewohnheiten richten muss, ist der Zeitpunkt für dieses Experiment günstig.
Ich wollte schon immer wissen, ob bio wirklich besser ist, und vor allem, ob es schmeckt. Nach einer Woche bio muss ich zugeben, dass ich nicht mehr zum Aldi gehen mag. Und Leberwurst mag ich auch nicht mehr, weil ich jetzt weiß, dass Schweinekopf darin enthalten ist. Das steht zumindest auf dem Leberwurstglas, das ich von alnatura gekauft habe. Bei den Biomarken werden sämtliche Inhaltsstoffe auf der Verpackung aufgeführt. Da will ich gar nicht wissen, was in der Leberwurst vom Aldi alles drin ist.

In Bio-Supermärkten geht es erstaunlicherweise ganz ähnlich zu, wie in gewöhnlichen Supermärkten: es gibt Sonderangebote und Waren, die dafür etwas teurer sind, aber beides schmeckt gut. Und für die Pfandflaschen gibt es einen Pfandflaschen-Automaten. Tüten gibt es an der Kasse, falls man seinen Einkaufsbeutel zu Hause vergessen hat, nur dass sie im Bio-Markt aus Papier sind. Die Einkaufsathmosphäre ist jedenfalls viel angenehmer als in herkömmlichen Supermärkten, weil das Licht nicht so grell ist, da bleibt man auch noch beim Einkaufen attraktiv. ;-) Und das beste: man muss nicht ewig im Portemonnai nach einer 1-Euro-Münze suchen, weil die Einkaufswagen (noch) ohne funktionieren.
Hier sieht man meinen Einkauf vom Montag:

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