Spiel Spass und Schokolade


Einige Impressionen aus unserem dreiwöchigemUrlaub in den USA.

Was wir in dieser Zeit alles erlebt haben, ist unmöglich, in wenigen Sätzen zu beschreiben, darum soll es bei den wenigen Bildern bleiben.  Schade nur, das einen die Realität so schnell wieder einholt und das Arbeitsleben einenfest im Griff hat.

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Die Familienverhältnisse in Markus’ Familie sind ziemlich verworren. So waren wir heute zur Konfirmation des Sohnes des Cousins von Markus eingeladen. Wir nennen diesen Zweig der Familie nur “die großen Leute”. Markus’ Cousin misst ganze 2.12 m. Alle Sprösslinge, denjenigen eingeschlossen der heute seinen Ehrenttag feierte, haben die 1.85 m geknackt. Diese Menschen sind nicht nur unheimlich groß, sie sind auch gleichermaßen nett.

Hann. Münden liegt in einem Teil von Deutschland, in den ich rein aus Gründen der klimatischen Bedingungen nie als Wohnort wählen würde. Dort ist es immer 5 Grad kälter als bei uns und ziemlich dunkel, da in den Tälern zwischen den bewaldeten Hügeln selten die Sonne scheint. Somit hatten wir gar nicht soviel Pech mit dem Wetter heute , denn ab und an waren einige Sonnenstrahlen zu sehen.

Ein Aha-Erlebnis war auf alle Fälle der Altstadtkern von Hann.Münden, der komplett aus Fachwerkhäusern, einem Rathaus im Stil der Weserrenaissance und einem Kirchplatz mit einer Kirche aus grauem Stein besteht. Um mit den Worten meines Mannes zu sprechen: “Sehr pittoresk.”

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Der Gottesdienst war für evangelische Verhältnisse außerordentlich feierlich und hatte - zieht man dessen Länge in Betracht - fast katholische Dimensionen. Auch ist die Kirche nach dem Heiligen Blasius benannt und an verschiedenen Stellen sieht man noch geradezu unevangelische Bilderwelten im Kircheninnenraum.

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Markus und Schwiegerpapa. Im Hintergrund: die wunderschöne Orgel.

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Der Konfirmand mit Eltern und großem Bruder.

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Das Festessen nach dem Gottesdienst fand im Werrastrand Restaurant in Laubach statt. Sehr empfehlenswert und bio zertifiziert. Die Tischdeko und der Erdbeerkuchen zum Kaffee haben sich die Eltern des Konfirmanden bei unserer Hochzeit abgeguckt - haben die doch glatt zugegeben. ;-)

Endlich haben Sören und Jessi es geschafft, nach Aachen zu kommen. Zu diesem Anlass wurde das komplette kulinarische Wochenendprogramm durchgezogen. Ein Höhepunkt war natürlich der Besuch des Lindt-Werkverkaufs, der für die beiden kostspieliger wurde als zuvor gedacht. Bei soviel Schokolade kann man eben nur schlecht nein sagen, vor allem wenn man als Ausrede das bevorstehende Osterfest und das Beschenken der Verwandten und Freude als Alibi vorschieben kann.

Da Aachener Restaurants teilweise bis auf Wochen im voraus ausreserviert sind - zumindest die beliebten, so wie unsere Lieblings-Tapas-Bar, haben wir uns rechtzeitig auf dieses Wochenende vorbereitet und mehr als eine Woche im Voraus Tische in zwei der begeehrtesten Restaurants vorbestellt. Samstags im Finders etwas zu bekommen scheint irgendwie hoffnungslos zu sein, aber uns blieb ja noch der Freitag.

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Hier sieht man Sören und Jessi im Barbecuerestaurant Finders beim Fleischspießewenden am praktischen Tischgrill ( - wäre auch etwas für den Hausgebrauch) betrachten können. Ziemlich heiß wurde es da am Tisch und am Anfang brauchte es etwas Übung den Fleisch-Gemüse-Spieß fachmännisch anzurichten. Nach einer Weile hatten es alle geschafft, einen fertigen Spieß über die Lavasteine zu hängen. Da ich es aber als einzige schaffte, Champignons so aufzuspießen, ohne dass sie zerbrachen, war ich wohl unschlagbare Champignonette.

Am nächsten Abend wurde es edler. Wir gingen ins RED. Edel, minimalistisch und rot die Innengstaltung dazu psychodelische Bespiegelung der einander gegenüberliegenden Seiten - fast wie inner Disse. Das Essen war superb und natürliche eine ganz andere Liga als beim Selbstgrillen. Dazu eine feine Weinauswahl und auch die Antialkoholika waren was anderes als anderswo. Angenehm war auch die Bedienung, die aufmerksam, aber nie lästig war. Ich freue mich schon auf die neue Karte (die wechselt nämlich alle paar Wochen), die es vermutlich Anfang März geben wird, um erneut so ausgesucht zu speisen bzw. lecker zu essen.

Aber auch schon vormittags wurde ausgiebig geschlemmt: am Samstag mitten in der Stadt im ältesten Cafe Aachens, dem Van den Daele, und am Sonntag im Cafe Liege in Stolberg, einem verschlafenen Städtchen bei Aachen, dass aber über ein herrliches Frühstückscafe verfügt. Man bekommt dort alles, was des Frühstückers Herz begehrt, inklusive Pfannkuchen und Latte Macchiato.

Was für ein leckeres Wochenende. Hmmm.

Silvester 2007 war quasi die Fortführung von Silvester 2006. Es wurde weitergefeiert, weitergevöllert, weitergesportelt und weitergesingstart. Der Höhepunkt dieser Nacht war sicherlich der Schokobrunnen von Soeren und Jessi und außerdem war es eine ziemliche Schoko-sauerei

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Soeren gießt die einundhalb Liter Schokolade in die Maschine.

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Die Völlerei beginnt. Aber die Obststückchen machen die Schokolade ein bisschen gesünder.

Spontaneität ist bei uns jetzt hoch im Kurs. Ein Trip nach Amsterdam war also nur natürlich und ein Besuch in “unserem” Restaurant “Casa di David” ein MUST. Die Pizza schmeckte noch genau so gut wie damals bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub.

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Mein Mann, ein Held:

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… auf eigene Gefahr…

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Der Heldensockel in der aktuellen Ausstellung in der Nieuwe Kerk Amsterdam.

Ein Geburtstagsgeschenk und ein Racheakt von Sören an Jessi, die selbigen selbst in die Wege geleitet und authorisiert hat, sollte es werden, und wurde zumindest für 5 von 6 ein Riesenspaß. Für alle 6 gab es zumindest zum Abschluss ein leckeres Essen. Meine Bedenken gegen das hinterlistige Austricksen und Abhängigmachen der menschlichen Geschmacksknospen durch industriell hergestellen Geschmacksverstärker,habe ich einfach für einen Mittag abgelegt.
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Na gut, das Foto ist nicht gerade vorteilhaft, aber das beste, da das einzige wo Markus und ich gemeinsam drauf sind.

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Und hier sind Georg und Nicole mit viel Spaß dabei
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… Sören auch. Für Jessi war es ein Trip durch die Küchenhölle.

Man soll es nicht glauben, aber in Frankfurt gibt es auch schöne Ecken, die von japanischen Touristen, handyschwingenden Anzugträgern oder hektischen Shop-o-holics freibleiben oder vielleicht soger gemieden werden. Meine Städelclub-Bekanntschaft Sabine zeigte mir an diesem Wochenende - nach einem ausgiebigen Besuch des Städels und der aktuellen Ausstellungen - das Cafe am Liebighaus. Die Umgebung des Liebighauses, um das herum ein kleiner Park angelegt ist, hat an sich schon etwas, - und gar nichts mit städtischer Hektik zu tun.

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Obschon Sabine etwas unglücklich dreinschaut, waren Milchcafe und Marzipan-Espresso-Kuchen ausgezeichnet.

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Ein kleiner Abstecher zum schaupiel frankfurt führte uns zu einen Gartenriesen, Verkörperung des deutschen Spießertum schlechthin, der wohl im Zusammenhang mit der Heimat-Veranstaltung der Jungen Museumsfreunde aufgestellt wurde.
Manche Klischees halten sich eben hartnäckig und werden in die ganze Welt transportiert. Aber sollte man solche verstaubten 80erJahre - Vorurteile nicht endlich mal ablegen und den Touristen aus aller Welt zeigen, dass Deutschland zwar ein schönes aber kein Disneyland ist ?
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New LUMAS in town. Endlich gibt es auch eine Galerie in unsere Nähe, so dass wir vor unserem nächsten Kunstkauf nicht wieder nach Berlin fahren müssen. :-)

Oder zumindest bald. Oder wenn mein Mann mich nicht doch noch dazu bringt - com’on - den neuen Corsa auszutesten.

Eine schöne Probefahrt war das - durch die Stadt, über Land und über Bordstein. Alles halb so schlimm, sogar mein Mann hat’s überlebt. Der Spruch des Tages, denn ich so bald nicht vergessen werde: “Du fährst so spritsparend.” Wenn’s nicht boshaft gemeint gewesen wäre, hätte ich das doch glatt für ein Kompliment halten können.

Aufgrund neuester familiärer Entwicklungen, wird der Autokauf jedoch nun auf Eis gelegt und vielleicht gegen Ende des Jahres wieder aufgetaut.

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… und auch noch niemals auf Hawai , aber WE LOVE NEW YORK and WE LOVE THE SCHMIDT-SISTERS, unsere T-Shirt-Spenderinnen. Natürlich haben wir Büromäuschen uns gleich vor typischer OH-Kulisse verewigt.

Ein niffliges Suchbild : Such den Markus !
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Lösung: er hat sich hinter der linken Schulter eines unechten Gorillas im Berliner Zoologischen Gartens versteckt.

Denn am letzten Samstag war so schönes Wetter, dass wir den Tag ausnutzten und uns zu einem Samstagsausflug in den Zoo entschlossen.

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