Das Yes-Törtchen ist wieder da. Angeblich in limitierter Auflage. Ich habe sie letzte Woche beim Einkaufen im Ausbeuter-Discounter gefunden. Schade, dass es keine mit Nuss-Geschmack gab, stellte Markus mit Bedauern fest, als ich mit den Minitörtchen nach Hause kam.

Jetzt liegen sie bei uns im Kühlschrank und noch traut sich keiner, in den lang vermissten Genuss der Törtchen zu kommen. Hoffenlich vergammeln die nicht, nur weil wir uns die süßen Köstlichkeiten für einen speziellen Anlass aufheben möchten. ;-)

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Einige Impressionen aus unserem dreiwöchigemUrlaub in den USA.

Was wir in dieser Zeit alles erlebt haben, ist unmöglich, in wenigen Sätzen zu beschreiben, darum soll es bei den wenigen Bildern bleiben.  Schade nur, das einen die Realität so schnell wieder einholt und das Arbeitsleben einenfest im Griff hat.

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Schönes Wetter. Ein Nachmittag ohne Verpflichtungen. Skulpturenparcours in der Wiesbadener Innenstadt. Da die Informationen im Flyer zur Freiluftausstellung in etwa alles und nichts aussagten, habe ich auch genausoviel oder -wenig erwartet. Die Skulpturen stehen in Beziehung zu der sie umgebenden Raum. Naja, das tun Skulpturen in der Regel immer. Was als Herausforderung und Möglichkeit angekündigt wurde: eine stark befahrenen Straße, dazwischen ein Grün-grau-Streifen, unterbrochen von Kreuzungen, war eine mehr als unpassende Örtlichkeit. Der Straßenlärm war nicht das Störende, sondern der Gestank nach Hundekot an einigen Streckenabschnitten. Für die kunstverwöhnte Nase alles andere als künstlerisch. Eine kurze - geruchsfreie - Zusammenfassung in Bildern:

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Eine Bushaltestelle en miniature mit einer ebenso kleinen Person auf einem Eiland.

Die witzigste Skulptur der Strecke. Davon hätte ich mit gerne mehr gewünscht.

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Eduard M. läßt grüßen.

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Das schöne Wetter ging am Sonntag weiter. Und wann gibt es schon schönes Wetter in der Eifel? Also auf nach Monschau, der Hauptstadt des Senfs und der Printen. Zugegebenermaßen ist das Komplettensemble an Fachwerkhäusern ganz schön anzusehen. Aber leider machen die zweitklassigen Cafes, die drittklassigen Restaurants und die Scharen an holländischen und asiatischen Besuchern den kleinen Ort zum Rüdesheim der Eifel.

Nichtsdestotrotz bot das Städtchen zahlreiche Motive zum Fotografieren, wie die folgenden Bilder beweisen:

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Der Sommer ist auch nicht mehr das, was er früher mal war. Der letzte war jedenfalls mehr als bescheiden. Da lernt man das Vorhandensein eines jeden sonnigen Tages im Jahreslauf erst zu schätzen. Der letzte Samstag musste dehalb ganz einfach für einen Ausflug genutzt werden. Was liegt da näher als eine Visite in Holland. Es muss nicht immer Amsterdam sein. Von Aachen aus ist Maastricht nur eine halbe Stunde Autofahrt entfernt und dort angekommen, fühlt man sich auch wie im Urlaub: ein bisschen Sightseeing, ein bisschen Windowshopping, ein bisschen Touristen v.a. aus Deutschland, ein bisschen Romantikkitsch, viel Sonne und viel Wasser vom Fluss mit dem unaussprechlichen Namen und von anderen Wasserquellen.

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Bilder in umgekehrter Reihenfolge: das war schon am Ende unserer Tour durch die Altstadt.

Eine der vielen Skulpturen, die im Stadtkern allgegenwärtig sind.
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Impressionen aus Maastricht - “der Bildausschnitt ist alles ” (Zitat M. D.) :

die Sankt Servatiusbasilika

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So kann man eine Kirche auch umfunktionieren. Für manche können Bücher eben auch Religion sein.

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Shopping Center “Entre deux” mitten in der Altstadt

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mein Schatz und ich auf dem Marktplatz in Maastricht

Die Familienverhältnisse in Markus’ Familie sind ziemlich verworren. So waren wir heute zur Konfirmation des Sohnes des Cousins von Markus eingeladen. Wir nennen diesen Zweig der Familie nur “die großen Leute”. Markus’ Cousin misst ganze 2.12 m. Alle Sprösslinge, denjenigen eingeschlossen der heute seinen Ehrenttag feierte, haben die 1.85 m geknackt. Diese Menschen sind nicht nur unheimlich groß, sie sind auch gleichermaßen nett.

Hann. Münden liegt in einem Teil von Deutschland, in den ich rein aus Gründen der klimatischen Bedingungen nie als Wohnort wählen würde. Dort ist es immer 5 Grad kälter als bei uns und ziemlich dunkel, da in den Tälern zwischen den bewaldeten Hügeln selten die Sonne scheint. Somit hatten wir gar nicht soviel Pech mit dem Wetter heute , denn ab und an waren einige Sonnenstrahlen zu sehen.

Ein Aha-Erlebnis war auf alle Fälle der Altstadtkern von Hann.Münden, der komplett aus Fachwerkhäusern, einem Rathaus im Stil der Weserrenaissance und einem Kirchplatz mit einer Kirche aus grauem Stein besteht. Um mit den Worten meines Mannes zu sprechen: “Sehr pittoresk.”

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Der Gottesdienst war für evangelische Verhältnisse außerordentlich feierlich und hatte - zieht man dessen Länge in Betracht - fast katholische Dimensionen. Auch ist die Kirche nach dem Heiligen Blasius benannt und an verschiedenen Stellen sieht man noch geradezu unevangelische Bilderwelten im Kircheninnenraum.

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Markus und Schwiegerpapa. Im Hintergrund: die wunderschöne Orgel.

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Der Konfirmand mit Eltern und großem Bruder.

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Das Festessen nach dem Gottesdienst fand im Werrastrand Restaurant in Laubach statt. Sehr empfehlenswert und bio zertifiziert. Die Tischdeko und der Erdbeerkuchen zum Kaffee haben sich die Eltern des Konfirmanden bei unserer Hochzeit abgeguckt - haben die doch glatt zugegeben. ;-)

Wir haben es geschafft. Trotz Regen und bei kühlen 6 Grad Celsius haben wir uns aus unserem gemütlichen Zuhause gewagt, um uns das Lichtspektakel der Luminale anzusehen.

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Bunt beleuchtete Wassertanks hinter dem Hauptbahnhof


Bei dieser Gegelenheit habe ich mal das nächtliche Städtepanorama aufgenommen.

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Blaue Stunde in der Zitadelle.

Endlich war es uns gewehrt, das im Entstehen befindliche Haus unserer Freunde vom blauen Blog zu besichtigen. Da Markus leider unpässlich wurde, bekam ich am vergangenen Samstag bei bestem Besichtigungswetter einen Exklusivtermin bei den Häuslebauern.

Der Besuch wurde selbstverständlich durch zahlreiche Fotos und Kurzfilme dokumentiert, um dem zu Hause gebliebenen Mann in aller Ausführlichkeit die gewonnen Eindrücke des Bauherrenglücks vorzuführen.

Das Haus hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Zumindest erfüllt es alle Bedingungen, um gute Freunde der Bauherren zufriedenzustellen.

Das Wohnzimmer ist groß genug, um in einer anständigen Gruppe von Leuten playstation zu spielen, der Garten hat ebenso eine ideale Größe für Barbecueparties und für die Nacht sind genug Gästezimmer da, um nach durchzechter Nacht dort zu übernachten, so lange sie noch nicht mit den zukünftigen Kindern der Bauherren “aufgefüllt” werden (das Wort kommt nicht von mir, ehrlich), und: das Badezimmer wird über Heizkörper verfügen, auf denen man Handtücher aufhängen kann, damit sie mollig warm werden.

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Zugegeben : noch ist es ein wenig chaotisch.

Endlich haben Sören und Jessi es geschafft, nach Aachen zu kommen. Zu diesem Anlass wurde das komplette kulinarische Wochenendprogramm durchgezogen. Ein Höhepunkt war natürlich der Besuch des Lindt-Werkverkaufs, der für die beiden kostspieliger wurde als zuvor gedacht. Bei soviel Schokolade kann man eben nur schlecht nein sagen, vor allem wenn man als Ausrede das bevorstehende Osterfest und das Beschenken der Verwandten und Freude als Alibi vorschieben kann.

Da Aachener Restaurants teilweise bis auf Wochen im voraus ausreserviert sind - zumindest die beliebten, so wie unsere Lieblings-Tapas-Bar, haben wir uns rechtzeitig auf dieses Wochenende vorbereitet und mehr als eine Woche im Voraus Tische in zwei der begeehrtesten Restaurants vorbestellt. Samstags im Finders etwas zu bekommen scheint irgendwie hoffnungslos zu sein, aber uns blieb ja noch der Freitag.

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Hier sieht man Sören und Jessi im Barbecuerestaurant Finders beim Fleischspießewenden am praktischen Tischgrill ( - wäre auch etwas für den Hausgebrauch) betrachten können. Ziemlich heiß wurde es da am Tisch und am Anfang brauchte es etwas Übung den Fleisch-Gemüse-Spieß fachmännisch anzurichten. Nach einer Weile hatten es alle geschafft, einen fertigen Spieß über die Lavasteine zu hängen. Da ich es aber als einzige schaffte, Champignons so aufzuspießen, ohne dass sie zerbrachen, war ich wohl unschlagbare Champignonette.

Am nächsten Abend wurde es edler. Wir gingen ins RED. Edel, minimalistisch und rot die Innengstaltung dazu psychodelische Bespiegelung der einander gegenüberliegenden Seiten - fast wie inner Disse. Das Essen war superb und natürliche eine ganz andere Liga als beim Selbstgrillen. Dazu eine feine Weinauswahl und auch die Antialkoholika waren was anderes als anderswo. Angenehm war auch die Bedienung, die aufmerksam, aber nie lästig war. Ich freue mich schon auf die neue Karte (die wechselt nämlich alle paar Wochen), die es vermutlich Anfang März geben wird, um erneut so ausgesucht zu speisen bzw. lecker zu essen.

Aber auch schon vormittags wurde ausgiebig geschlemmt: am Samstag mitten in der Stadt im ältesten Cafe Aachens, dem Van den Daele, und am Sonntag im Cafe Liege in Stolberg, einem verschlafenen Städtchen bei Aachen, dass aber über ein herrliches Frühstückscafe verfügt. Man bekommt dort alles, was des Frühstückers Herz begehrt, inklusive Pfannkuchen und Latte Macchiato.

Was für ein leckeres Wochenende. Hmmm.

Silvester 2007 war quasi die Fortführung von Silvester 2006. Es wurde weitergefeiert, weitergevöllert, weitergesportelt und weitergesingstart. Der Höhepunkt dieser Nacht war sicherlich der Schokobrunnen von Soeren und Jessi und außerdem war es eine ziemliche Schoko-sauerei

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Soeren gießt die einundhalb Liter Schokolade in die Maschine.

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Die Völlerei beginnt. Aber die Obststückchen machen die Schokolade ein bisschen gesünder.

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